Tauchsafari Nord-Tour

Vom 03.03. bis 10.03. 2005

Thunderbird

Ich will euch hier kurz über meine erste Tauchsafari berichten. Von unserer Abteilung waren Sabine S. , Jürgen V., Markus R. und ich dabei. Abflug Frankfurt zu einer unchristlichen Uhrzeit, morgens um 2.45 Uhr, dafür Ankunft Hurghada um 8.30 Uhr. Wir hatten die Kälte von uns noch in den Knochen als wir den Flughafen verließen. Mit Schweißausbrüchen schleppten wir unser Gepäck zum wartenden Bus. Einen Temperaturunterschied von fast 26 Grad steckt man nicht so einfach weg. Der Transfer zum Boot ging ruckizucki und schon konnten wir die "Thunderbird" begutachten. Ein tolles Schiff. Alles mit ausreichend Platz. Ob in den Kabinen, Salon oder Deck, man trat sich nicht auf den Füssen rum. Das Boot war auch mit einer Nitroxmischanlage ausgestattet. Die Safari wurde von zwei Guides begleitet und der Besitzer gab sich auch die Ehre. Sicherheit wurde auf diesem Boot groß geschrieben. Check-Dive, Rettungsbojen für jeden Taucher war ein Muss. Vom Essen kann ich nur in den höchsten Tönen sprechen. Für jeden Geschmack war etwas dabei und verhungern musste sicherlich bei den Mengen an Speisen auch keiner. Insgesamt nahmen 11 Leute an dieser Safari teil.

Koralle

Los ging es am nächsten Tag und da zeigte mir mein Körper, wer der Chef ist. Der Seegang war etwas heftig und das Frühstück hat sich dann auch gleich wieder von mir verabschiedet. Aber ich hab es überlebt. In den sechs Tagen machte jeder ca. 3-4 TGs pro Tag. Ich hab auf dieser Safari meine Liebe für Wracks entdeckt. Faszinierend wie sich die Natur Stück für Stück alles wieder zurückholt. Es langsam verschwinden und ein Lebensraum für die Meerestiere wird.

Eines der Wracks, die wir betauchten, war die "Thistlegorm". So groß und beeindruckend. Wir hatten hier auch Glück, bei beiden Tauchgängen keine Strömung und wenig andere Taucher. Es folgten die " Giannis D.", "Dunraven", "Ulysses", "Carnatic", "Chrisoula K." Natürlich sind wir auch an Riffen wie "Shaab el Erg" oder Um Gamar" ect. gegrundelt.

Sabine

Mein Favorit ist aber die "Rosalie Moller" geworden. Ein Traum. Schön bewachsen mit Schwärmen von Fischen. Dieses Wrack hat irgendwas Mystisches. Bei unseren Tauchgängen wurden wir auch mit einer Schildkröte und einer Schule Delfine belohnt. Eine Begegnung, die ich nicht so schnell vergessen werde. Die Pausen zwischen den Tauchgängen wurden unterschiedlich genutzt. Essen, schlafen, schlafen, quatschen, Unfug machen und wieder schlafen. Kein Wunder, manche fanden ihre Kabine erst recht spät in der Nacht. Es wurde jedenfalls viel gelacht und ich träum jetzt noch von den schönen Tauchgängen.

Eure Sabine